Der digitale Wandel in Organisationen 2/2 - Aktuelles - Onolfo Consulting

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Der digitale Wandel in Organisationen 2/2

Onolfo Consulting
Herausgegeben von in Kommunikation ·
Tags: Wandel;Organisationen
3.      Wenn schon dann richtig – und zwar konsequent
Führungskräfte  und klassische Projektleiter müssen angelernte und bestehende Muster ablegen. Im  agilen Projektmanagement werden Aufgaben/Tasks nicht vergeben,  sondern die Projektmitarbeiter entscheiden selbständig was sie  bearbeiten und wie sie es bearbeiten.

Im  Gegenzug erhalten Führungskräfte und Projektleiter, wie alle anderen  auch, ungewohnte Transparenz. Mitarbeiter haben die Verantwortung für  Aufgaben  übernommen und sind nun auch in der Pflicht in Dailies o.Ä. darüber zu  berichten.
Mir ist wichtig anzumerken, dass es auch in Zukunft noch klassische Projekte geben wird. Die richtige Auswahl ist existenziell.

=> Heute  klassische Führung, morgen wieder ein bisschen agil, dass ist keine  gute Lösung. Eine konsequente Richtung ist einzuhalten. Durch die hohe  Transparenz,  aber auch die selbständige Verantwortungsübernahme der Teammitglieder  wird die Produktivität gehoben, zusätzlich werden auch bisher unbekannte  Talente gefördert.

4.      Zeit und Raum für Neues geben – Experimente sind erlaubt
Was  ich oft erlebe sind Fragen nach der Amortisation, nach  Einführungsterminen, etc. berechtigt – keine Frage.  Ist allerdings das  Ziel unklar –  spricht nichts gegen eine Experimentierphase.
Stellen Sie sich mal folgenden Gedanken vor:
Die  Geschäftsführung der Firma ABC gewährt das Budget für ein Projekt. Ziel  ist ein neues Produkt und die Laufzeit beträgt 18 Monate. Jetzt sitzt  das Projektteam im stillen Kämmerlein und arbeitet vor sich hin und  nach 18 Monaten ist das neue Produkt fertig. Aber dann kauft es keiner,  weil kein Kunde es braucht.

Andere  Situation: Sie teilen Ihr Team in 3 kleine Teams auf und geben  insgesamt 3 Wochen Zeit. In der ersten Woche steht jedes Team für sich  und  soll herausfinden welches Produkt wirklich gebraucht und somit verkauft  wird. 3 Teams im besten Fall mit 3 Herangehensweisen und 3  Produktideen. Zum Abschluss dieser Woche wird gevotet und die Idee mit  dem geringsten Score wird verworfen – das „verantwortliche“  Team wird auf die beiden Teams aufgeteilt.
Nun  haben beide Teams erneut eine Woche Zeit und der gleiche Prozess findet  statt. In der 3. Woche gibt es nur noch eine Idee und ein Team.
Anschließend wird diese „finale“ Idee vorgestellt und wenn die Entscheider zustimmen, anschließend auch umgesetzt.

=> Die Erfahrungen aller 3 Teams und die eine wirklich umzusetzen Idee erhöhen die Erfolgschancen ungemein.


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Angelo Onolfo
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